Die neuen Energielabels

Vielleicht kennen Sie es noch vom Kauf Ihrer letzten Waschmaschine: Auf dem Energielabel standen die Buchstaben A bis D, am oberen Ende der Skala fanden sich noch A+, A++ und mehr.

Die EU hat die Energielabel 2021 überarbeitet, da ein Plus mehr oder weniger viel Unterschied machen. Daher geht es jetzt einfach von A bis G. Das macht das Vergleichen des Energieverbrauchs einfacher. Und auch das Energiesparen wird damit leichter.

Wussten Sie, dass über die Hälfte des Stromverbrauches für den privaten Haushalt für die Unterhaltung – also Computer, Handy und Fernseher, aber auch Waschmaschine und Trockner und Kühl- und Gefrierschrank benötigt wird. Gerade bei den Haushaltsgeräten kann sich der Blick auf den Stromverbrauch lohnen.

Wir kennen das alle: da kauft man sich ein (oder sogar mehrere) energiesparende Haushaltsgerät und der Stromverbrauch sinkt trotzdem nicht. Das liegt daran, dass wir immer mehr Geräte nutzen oder beim Ausstausch größere Geräte kaufen. Diese benötigen – auch wenn sie effizienter sind – mehr Strom.

Das Energielabel wurde 1998 eingeführt. 2004 und 2010 wurden die +-Zeichen hinter das A gehängt, da immer sparsamere Haushaltsgeräte die alte Verbrauchsskala auf dem Energielabel immer weiter unterboten haben. Daher wirkten alle Geräte super sparsam, auch wenn sie es gar nicht waren.

Auch die Messungen sind umgestellt worden, daher gibt es keine genaue Umrechnungsmöglichkeit. Was früher A+++ war, liegt heute zwischen B und C.

Zur Einführung erreicht kein Gerät daher das A. Es soll zehn Jahre dauern, bis die Mehrheit der Geräte ein A schafft.

Auch neu auf dem Label ist ein QR-Code. Dieser führt auf eine EU-Produktdatenbank und hält weitere Energieinformationen bereit.

Übrigens: Nicht alle Geräte haben jetzt schon ein neues Label. Trockner und Backöfen erhalten das neue Label erst in den nächsten Jahren.

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